Taping als Therapieform

Das Taping ist eine Therapieform der Muskeln und Sehnen, bei der etwa fünf Zentimeter breite Klebebänder auf Baumwollbasis, mit leichter Spannung, auf die betreffenden Körperstellen geklebt werden, wo sie für Tage verbleiben.

Die WIrkung des Tapen beruht auf der unmittelbaren Stimulation der Hautrezeptoren und auf der Wellenförmigen Gewebeanhebung unter dem Band, wodurch die Blut- und Lymphzirkulation erhöht wird. Bei der Anwendung von Muskelschmerzen, Verspannungen, Muskel-und Gelenkschmerzen, Sehnen- und Bandverletzungen kam das Tapen schon sehr erfolgreich zum Einsatz. Aber auch bei Therapien gegen Kopfschmerzen und Migräne konnte es schon gute Ergebnisse erzielen. Seit einiger Zeit, wird es auch zur Unterstützung,vom Bauch und Rückenmuskulatur, in der Schwangerschaft eingesetzt.

Da diese Methode medikamentenfrei ist, kann sie auch, als hilfreiche Unterstützung,in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Das Tapen entlastet die Bauchmuskulatur, die Rückenmuskulatur und den gesamten Stützapparat. Das Taping unterstützt die Bänder und hilft bei Ödemen zur Entstauung. In der Schwangerschaft ist es eine sehr effektive Methode den Bauch anzuheben und damit zu unterstützen, so dass er bisweilen sogar als „leichter“ beschrieben wurde.

Neben diesen Eigenschaften unterstützt es auch den Rücken und die Lendenwirbelregion, so dass durch das Tapen, durch die Lockerung der Muskulatur, Irritationen des Ischiasgelenkes vermieden werden. Um die veränderten Verhältnisse der Bauchmuskulatur zu verbessern, können auch schräge Bauchmuskeln mit dem Kinesio-Taping beklebt werden, wodurch Muskulatur und Statik verbessert werden.

Meike Pauls

Die Kölner Hebamme

 
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